Schwere Sprache ist für viele Menschen mit Lernschwierigkeiten genau so ein Problem, wie Treppen für Rollstuhlfahrer. Deshalb versuchen wir, eine möglichst leichte Sprache zu verwenden. Denn wir wollen, dass möglichst gut verstanden wird, was wir wollen und bieten. So haben Sie sich vielleicht schon gefragt, was eine "Aufklärungskampagne" ist. Wir versuchen, dieses schwere Wort deshalb kurz zu erklären.
Wenn man jemanden über etwas aufklären will, bringt man ihm etwas bei. Man erzählt, schreibt oder malt also, worum es geht oder was man erreichen will.
Mit einer Kampagne versucht man, möglichst viele Leute zu erreichen und ihnen zu zeigen, was man will. Man versucht zum Beispiel, dass in der Zeitung steht, was man will. Man kann Plakate malen oder Informationen ins Internet stellen. Bei einer Kampagne kann man auch Tagungen durchführen. Man will eben, dass die Leute über das Thema, das einem wichtig ist, reden und etwas lernen.
Mit unserer Aufklärungskampagne wollen wir also, dass möglichst viele Leute erfahren, dass es die Persönliche Zukunftsplanung gibt. Die Leute sollen darüber in Zeitungen und im Internet lesen können.
Vor allem wollen wir uns dafür einsetzen, dass die Träume und Ziele von behinderten Menschen ernst genommen werden und sich etwas verändert. Denn uns ist wichtig, dass behinderte Menschen so viel wie möglich selbst bestimmen und so leben können, wie alle anderen auch. Sie sollen wählen können, wo sie leben und arbeiten. Sie sollen die dafür nötige Unterstützung bekommen.