Informationen über das Projekt


Um was ging es in diesem Projekt

Die Idee

Mit der Persönlichen Zukunftsplanung werden behinderte Menschen, aber auch Gruppen oder Einrichtungen beraten und unterstützt, etwas anders zu machen. Ihnen wird also geholfen, die eigene Zukunft besser zu planen. Dabei geht es darum, dass die betroffene Person mit ihren Stärken und Interessen im Mittelpunkt steht und es wirklich darum geht, was sie will. Um diese Wünsche und Ziele zu erreichen werden dann Personen gesucht, die dabei helfen und die Träume und Ziele ernst nehmen.

Mit der Persönlichen Zukunftsplanung wird auch gezeigt, dass vieles möglich ist. Es wird dabei geholfen, dass man einmal träumen und sich etwas wünschen darf. Dann werden aber auch richtige Ziele aufgeschrieben, für die hart gearbeitet wird. Es geht dann darum, erste Schritte zu vereinbaren, die getan werden, um das Ziel auch zu erreichen.

Dabei wird geschaut, wer dabei helfen kann, dass das Ziel auch erreicht wird. In der Persönlichen Zukunftsplanung darf man also mal richtig träumen, muss aber auch hart daran arbeiten, ein Ziel zu erreichen, dass man selbst schaffen will. In der Persönlichen Zukunftsplanung nimmt man sich also Zeit für Veränderungen.

Erste Erfahrungen in Deutschland

Erste Persönliche Zukunftsplanungen haben zum Beispiel dabei geholfen, dass behinderte Menschen

In Einrichtungen ist es mit Hilfe der Zukunftsplanung zum Teil schon gelungen,

All das wurde von einigen Wenigen vorangetrieben. Dies geschah weitgehend ehrenamtlich und ohne eine gezielte Koordination. Das sollte sich mit dem Projekt "Zeit für Veränderungen" ändern.

Mit dieser Aufklärungskampagne wollten wir, dass die Bewegung für die Persönliche Zukunftsplanung auch in Deutschland größer und stärker wird. Das heißt, dass wir dafür kämpften, dass die Idee der Persönlichen Zukunftsplanung dafür genutzt wurde (und wird), dass es Veränderungen zu mehr Selbstbestimmung gibt.

Mensch zuerst - das Netzwerk People First Deutschland e.V. hat sich um dieses Thema von Anfang an gekümmert, weil die People First Bewegung die Persönliche Zukunftsplanung selbst für die weitere Entwicklung der eigenen Bewegung genutzt hat. Vor allem wollte People First, dass die Persönliche Zukunftsplanung entscheidend von den Betroffenen selbst vorangetrieben wurde (und wird) und nicht über die Köpfe von behinderten Menschen hinweg geplant wurde (und wird).

Wir wollten also von vorne herein sicherstellen, dass auch behinderte Menschen und natürlich auch Menschen mit Lernschwierigkeiten bei Schulungen und in der Öffentlichkeitsarbeit entscheidend beteiligt waren, wenn es um die Persönliche Zukunftsplanung geht. Vor allem sollten dabei die guten Erfahrungen, die gerade Menschen mit einer so genannten geistigen Behinderung (also mit Lernschwierigkeiten, wie wir sagen) bisher mit der Persönlichen Zukunftsplanung gemacht hatten, aufgezeigt wurden.

Wir bedanken uns daher bei allen für ihr Interesse an diesem Thema und freuen uns über jede Unterstützung. Besonders bedanken wir uns jedoch bei der Aktion Mensch, ohne deren Unterstützung dieses Projekt so nicht möglich gewesen wäre.

Weitere Spenden für die Idee der Persönlichen Zukunftsplanung sind aber dringend nötig. Spenden dafür können Sie auf das Konto von Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e.V. bei der Kasseler Sparkasse BLZ: 520 503 53 - Kontonummer 119 3 615 mit dem Kennwort Zukunftsplanung überweisen. Eine Spendenquittung stellen wir Ihnen gerne aus.

Die Spenden helfen uns, dass es weiter geht. Da wir behinderte Menschen zuerst Menschen sind und ähnliche Träume und Ziele wie alle andere Menschen auch haben, ist es also weiter höchste Zeit für Veränderungen zu mehr Selbstbestimmung und Gleichstellung. Packen wir es (weiter) an!

Stefan Göthling
Geschäftsführer von Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e.V.