"Die ist gut verlaufen!" - Thomas Kollmann erzählt über seine Zukunftsplanung
Thomas, du hast ja diesen Sommer während der Sommeruni in Bremen eine Zukunftsplanung für dich gemacht. Kannst du mir darüber bitte etwas erzählen?
"Ich habe die Zukunftsplanung gemacht, weil ich gedacht habe, weil die mir helfen kann. So eine PZP ist ja auch gut, weil da weiß man, was man im Leben noch vorhat, was man erleben kann und was man für Überraschungen erleben kann."
"Die Zukunftsplanung ist ja gerade auch in Arbeit. Da sind ja auch ein paar Sachen eingetroffen. Mit dem Gericht und mit der Juliane. Das ist ja auch schon passiert. Wir haben auch einiges erreicht bei dem 1. Treffen und so."
Hat es dir Spaß gemacht, die Zukunftsplanung zu machen?
"Sehr viel Spaß! Es war interessant und spannend. Aber aufgeregt war ich schon."
Und was hat dir am besten gefallen?
"Dass ich die Leute kennen gelernt habe und einen Unterstützungskreis gefunden habe."
Aus diesem Plakat stehen meine Träume und meine Ziele.
Das sind meine Träume"Ein Ziel ist jetzt ganz 100% erreicht. Meine neue gesetzliche Betreuung ist jetzt durch. Bei dem Gericht ist die Entscheidung jetzt letzte Woche gefallen. Ich habe jetzt einen Mann als Betreuer. Meine alte Betreuerin hat mir aber auch vor dem Wechsel bei noch etwas sehr Wichtigem geholfen: Sie hat mir geholfen, dass ich aus einer schwierigen Situation wieder raus gekommen bin. Da bin ich sehr sehr dankbar!"
Wie war das denn - war das einfach, einen neuen Betreuer zu finden?
"Schwer. Ein schwerer Weg mit vielen Steinen, kann man sagen. Ich musste ganz schnell eine neue Person dem Gericht sagen. Dabei hat mir mein Unterstützungskreis geholfen. Aber dann musste ich noch lange warten. Es gab noch viele Anhörungen beim Gericht. Da bin ich mit jemandem aus dem Unterstützungskreis hin."
Und hast du mit dem Unterstützungskreis auch noch andere Sachen besprochen oder gemacht?
"Ja. Ich habe über meinen Umzug gesprochen. Ich habe jetzt mit jemandem davon meinen Wochenplan erstellt. Und ich habe auch durch meine Zukunftsplanung zwei Arbeitsaufträge mit Honorar gekriegt. Ich habe Vorträge gemacht über die gesetzliche Betreuung und die Zukunftsplanung. Ich fahre jetzt 2 mal im Monat nach Kassel um bei People First mitzuarbeiten."
Wie geht es dir denn jetzt?
"Ich bin nicht mehr so viel traurig. Ich kann jetzt besser schlafen. Ich habe jetzt nicht mehr so viel Angst. Ich will jetzt die Leiter wieder hochsteigen, damit es mir wieder richtig gut geht."
Was sind deine nächsten Ziele und Wünsche?
"Eine neue Wohnung erst einmal. Eine Arbeit. Und einen Partner, mit dem ich mein ganzes Leben verbringen will."
Wer Kontakt zu Herrn Kollmann möchte, kann sich beim Netzwerk People First Deutschland e.V.
Schöne Grüße von Thomas. Demnächst mehr!